durchreichen
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durch|schleu|sen ['dʊrçʃlɔy̮zn̩], schleuste durch, durchgeschleust <tr.; hat:1.
a) (ein Schiff) durch eine Schleuse leiten:
nachdem wir lange gewartet hatten, wurde das Schiff gegen Abend doch noch durchgeschleust.
b) (Fahrzeuge) durch eine enge Stelle o. Ä. leiten:
die Straßen waren so eng, dass die Polizisten Mühe hatten, die vielen Autos durchzuschleusen.
2. (ugs.) (Personen) bei der Abfertigung, z. B. an einem Grenzübergang, durch einen engen Durchgang leiten:
die Reisenden, die sich vor der Kontrollstelle drängten, wurden langsam durchgeschleust.
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dụrch||schleu|sen 〈V. tr.; hat〉
1. mittels Schleuse durch etwas hindurchbringen, in tieferes od. höheres Flussbett leiten (Schiff)
2. 〈fig.〉 jmdn. \durchschleusen heimlich durch eine Kontrolle, Sperre bringen
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dụrch|schleu|sen <sw. V.; hat:
1. (Schifffahrt) [ein Schiff] durch die Schleuse bringen.
jmdn. durch den Verkehr, durch feindliches Gebiet d.
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dụrch|schleu|sen <sw. V.; hat: 1. (Schifffahrt) [ein Schiff] durch die Schleuse bringen. 2. durch etw. ↑schleusen (3): jmdn. durch den Verkehr, durch feindliches Gebiet d.; Es gab Hallo, als uns jemand von der Feldgendarmerie d. wollte (Grass, Blechtrommel 403); um einen Kübelwagen, einen Pkw, auch manchmal einen Autobus durchzuschleusen (Plievier, Stalingrad 25).
Universal-Lexikon. 2012.