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aus|kos|ten ['au̮skɔstn̩], kostete aus, ausgekostet <tr.; hat:ausgiebig bis zum Ende genießen, ganz ausschöpfen:
die Freuden des Lebens ausgekostet haben; er kostete seinen Triumph aus.
Syn.: zu schätzen wissen.
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aus||kos|ten 〈V. tr.; hat〉
1. (bis ins Letzte) genießen
2. 〈selten〉 erdulden, erleiden
● er hat seine Ferien bis zum letzten Tag ausgekostet; die Freuden des Daseins \auskosten; den Kelch bis zur bitteren Neige \auskosten
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aus|kos|ten <sw. V.; hat (geh.):
a) ausgiebig bis zum Ende genießen, ganz ausschöpfen:
die Urlaubstage a.;
einen Triumph a. (auf sehr wenig schöne Weise triumphieren);
b) erleiden, durchleiden:
einen Schmerz a. müssen.
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aus|kos|ten <sw. V.; hat (geh.): a) ausgiebig bis zum Ende genießen, ganz ausschöpfen: die Urlaubstage a.; abermals darf der Mensch die Freuden des Menschlichen a. (Schaper, Kirche 230); Nun kann ich gelassen ... meinen gegenwärtigen Lebensaugenblick a. (Thielicke, Ich glaube 182); dass es ein recht billiger Triumph war, den er auskostete (dass er auf sehr wenig schöne Weise triumphierte; Sebastian, Krankenhaus 160); <subst.:> die Schwärmerei ... als Eitelkeit, als sentimentales Auskosten der eigenen Gefühle (Lüthi, Es 119); b) erleiden, durchleiden: die Wiederholung eines Prozesses ..., dessen bittere Schmerzlichkeit ich ... tief genug hatte a. müssen (Hesse, Steppenwolf 61); es läge im Willen Gottes, dass tiefster Schmerz bis zur Neige ausgekostet werde (Thieß, Reich 475).
Universal-Lexikon. 2012.